
Momente die erzählen...Unsere Foto-Galerie
Tauchen Sie ein in die bunte Welt des FOLCLORE de PORTUGAL e.V. Hagen. Diese Galerie ist ein Fenster zu unseren mitreißenden Auftritten, der lebendigen portugiesischen Kultur und den herzlichen Momenten unserer Gemeinschaft. Erleben Sie Freude, Tradition und das friedliche Miteinander, das uns seit 1979 ausmacht.

Lebendige Traditionen auf der Bühne
Eine der Frauentrachten aus Viana do Castelo ist eines der bedeutendsten Symbole der Minhoto-Tradition. Sie wird bei Wallfahrten und festlichen Anlässen getragen und steht für Stolz, Glauben und Identität.

A VIANESA
Traditionelle Tracht aus dem Minho
Diese Tracht aus dem Norden Portugals besticht durch ihre kräftigen Farben und die aufwendigen Stickereien. Der rote, weit schwingende Rock und die reich verzierte Schürze stehen für die handwerkliche Tradition der Region. Das farbige Mieder, das Kopftuch und der goldene Schmuck unterstreichen die starke, festliche Ausstrahlung der Minho-Tracht.
Ein Ausdruck von Stolz, Kultur und lebendiger Tradition.

Stolz der Frauen aus Viana
Diese Festtracht aus Viana do Castelo erzählt von Gemeinschaft, Generationen und gelebter Kultur. Jede Kombination aus Rock, Schürze, Mieder und Tuch ist individuell zusammengestellt und spiegelt Persönlichkeit sowie familiäre Geschichte wider.
Farben, Muster und Goldschmuck machen die Tracht nicht nur festlich, sondern auch ausdrucksstark. Sie steht für Zusammenhalt, Stolz auf die Herkunft und die tiefe Verbundenheit mit dem Minho

Drei Trachten, drei Lebensbereiche
Auf diesem Bild sind drei traditionelle Frauentrachten aus Viana do Castelo zu sehen, die unterschiedliche Rollen im früheren Alltag widerspiegeln.
Links und rechts tragen die Frauen die sogenannte Traje de Domingar, die Sonntagstracht. Sie wurde zur Messe und an Festtagen getragen und steht für Würde, Stolz und festliche Eleganz.
In der Mitte sieht man die Traje de Lavradeira, die Alltagstracht der Bäuerinnen. Mit ihr ging man zur Arbeit auf das Feld oder Wasser holen, praktisch, schlicht und dennoch traditionsreich.
Gemeinsam zeigen diese drei Varianten, wie Kleidung früher das soziale Leben und den Anlass klar widerspiegelte.

Traje de Domingar
Diese festliche Sonntagstracht aus Viana do Castelo wurde zu besonderen Anlässen getragen, vor allem zur Messe und bei kirchlichen Festen.
Der fein gearbeitete Rock, die abgestimmte Schürze und das sorgfältig gewählte Mieder zeigen den Wunsch, Würde und Ansehen auszudrücken. Schmuck und Details unterstreichen den feierlichen Charakter.
Sie steht für den Stolz der Frauen des Minho und ihre tiefe Verbundenheit mit Tradition und Glauben.

Sonntagskleidung mit Bedeutung
Die Traje de Domingar war mehr als nur schöne Kleidung. Sie wurde bewusst für den Kirchgang und besondere Festtage gewählt. Jede Frau stellte ihr Ensemble sorgfältig zusammen, Rock, Schürze, Mieder und Tuch sollten harmonieren und zugleich Persönlichkeit zeigen.
Die Qualität der Stoffe und die Details in Stickerei und Schmuck spiegelten Fleiß, Geschmack und oft auch den sozialen Hintergrund wider. Diese Tracht war ein Ausdruck von Respekt gegenüber dem Anlass und ein sichtbares Zeichen von Tradition und Selbstbewusstsein.

Lavradeira de Viana
Die dargestellte Tracht gehört zur Arbeiterfrau aus dem Minho. Sie steht für die Frauen, die täglich schwere körperliche Arbeit leisteten,auf dem Feld, im Haushalt und beim Wasserholen. Der weite, stabile Rock bot Bewegungsfreiheit und Schutz, während Schürze und Kopftuch praktische Begleiter im Alltag waren.
Diese Kleidung war keine Festtracht, sondern Ausdruck eines einfachen, arbeitsreichen Lebens. Und genau darin liegt ihre besondere Würde. Sie erzählt von Stärke, Disziplin und einer Generation von Frauen, die mit Selbstverständlichkeit Verantwortung trugen.
Heute erinnert diese Tracht nicht nur an harte Arbeit, sondern auch an den Stolz und die Identität einer ganzen Region.

Von klein auf Teil der Tradition
Auch Kinder trugen früher die Lavradeira-Tracht aus Viana do Castelo. Bei Festen, Prozessionen und Dorffeiern waren sie selbstverständlich dabei und wuchsen ganz natürlich in die Tradition hinein.
Schon früh lernten sie durch das Tragen der Tracht Respekt, Gemeinschaft und Verbundenheit mit ihrer Herkunft. So wurde Kultur nicht erklärt, sie wurde gelebt.

Douro Litoral / Minho
Diese helle Frauentracht stammt aus dem Norden Portugals, aus der Region rund um Porto. Anders als die einfache Arbeitskleidung wurde sie zu besonderen Anlässen getragen, etwa bei kirchlichen Festen, Prozessionen, Dorffeiern oder am Sonntag zur Messe.
Die hellen Stoffe, die feine Schürze und die sorgfältigen Details zeigen, dass diese Tracht für festliche Momente gedacht war. Sie steht für Würde, Tradition und den Stolz der Menschen auf ihre Kultur.
Heute erinnert diese Tracht an das Leben und die Bräuche im Norden Portugals und wird bei folkloristischen Auftritten getragen, um die Traditionen der Region lebendig zu halten

Alto Minho
Diese Männertracht stammt aus dem Norden Portugals, aus der Region Alto Minho rund um Viana do Castelo. Sie ist eng mit dem ländlichen Leben und den Traditionen der Bauern und Dorfgemeinschaften verbunden. Früher wurde diese Kleidung von Männern bei verschiedenen Anlässen getragen, bei der Arbeit auf dem Feld, auf Märkten, bei religiösen Festen und bei Dorffeiern.
Mit der Zeit wurde die Tracht zu einem wichtigen Symbol der regionalen Identität. Besonders bei traditionellen Tänzen, Volksfesten und kulturellen Veranstaltungen ist sie bis heute zu sehen. Sie steht für die Verbundenheit mit dem Land, mit der Gemeinschaft und mit den jahrhundertealten Traditionen des Minho.

Tradition, die weiterlebt
Diese ländlichen Trachten aus dem Raum Santo Tirso im Norden Portugals zeigen, wie selbstverständlich Tradition von Generation zu Generation weitergegeben wird. Auch Kinder trugen früher diese Kleidung bei Dorffesten, kirchlichen Feiern oder besonderen Anlässen.
Schlichte Muster, praktische Schürzen und Kopftücher spiegeln das Leben auf dem Land wider, nah an Familie, Arbeit und Gemeinschaft. Wenn Kinder die Tracht tragen, wird deutlich: Kultur wird nicht nur bewahrt, sie wächst mit jeder Generation weiter.

Die Seele der CONCERTINA
Die Männer aus dem Minho trugen die traditionelle Tracht, aus Viana do Castelo, ein sichtbares Zeichen regionaler Identität und Verbundenheit.
Im Mittelpunkt steht jedoch die Concertina. Dieses Instrument ist untrennbar mit Viana do Castelo verbunden und prägt seit Generationen den musikalischen Charakter der Region. Mit ihrem klaren, durchdringenden und zugleich warmen Klang begleitet sie Feste, Tänze und kulturelle Veranstaltungen.
Die Concertina ist weit mehr als ein Musikinstrument. Sie ist Ausdruck von Gemeinschaft, Lebensfreude und Tradition. Ihr Rhythmus gibt den Takt vor, ihr Klang schafft Atmosphäre, lebendig, kraftvoll und unverwechselbar.

Die CONCERTINA
Zwei kleine Musiker, ganz groß in der Tradition.
Mit ihren Concertinas in den Händen und in traditioneller Tracht zeigen die beiden Jungen, wie früh die Liebe zur Volksmusik beginnt. Die Musik, die über Generationen weitergegeben wird, gehört genauso zur Kultur wie die Trachten selbst. Schon die Kleinsten wachsen mit diesen Klängen auf und tragen so dazu bei, dass die Tradition lebendig bleibt.
Ihre Freude am Spielen zeigt, dass Folklore nicht nur Vergangenheit ist, sondern Teil des heutigen Lebens und der Zukunft.

Campina do Ribatejo
Die Traje da Campina do Ribatejo stammt aus dem Ribatejo, einer Region, die seit Jahrhunderten von Landwirtschaft und Viehzucht geprägt ist. Besonders bekannt ist sie für die Campinos, die Rinderhirten der weiten Ebenen entlang des Tejo. Die Campina war Teil dieser ländlichen Gemeinschaft und spiegelte mit ihrer Kleidung das Leben auf dem Land wider.
Der rote, gefältelte Rock, die Schürze und das Kopftuch waren praktisch für den Alltag, gleichzeitig aber auch Ausdruck von regionaler Identität. Die Tracht wurde bei Dorffesten, religiösen Feiern und gemeinschaftlichen Anlässen getragen.
Dass heute auch Kinder diese Kleidung tragen, zeigt, wie stark die Verbundenheit mit der Geschichte und den Traditionen des Ribatejo bis heute geblieben ist.

Campinas do Ribatejo
Die Tracht der Frauen aus dem Ribatejo zeichnet sich durch ihre kräftigen Farben, feinen Stickereien und die harmonische Kombination aus Schürze, Rock und Kopftuch aus. Jedes Element hatte eine Bedeutung und war zugleich praktisch und repräsentativ.
Die gefalteten Röcke verliehen Bewegung und Schwung, besonders bei Tanz und Festen. Die bestickten Schürzen zeigten Sorgfalt und Handarbeit, während das Kopftuch nicht nur Schutz bot, sondern auch die Persönlichkeit und den Familienstand widerspiegeln konnte.
Diese Tracht steht für Lebensfreude, Gemeinschaft und die starke Rolle der Frauen im ländlichen Alltag. Bis heute wird sie bei folkloristischen Auftritten getragen und bewahrt so die kulturelle Identität des Ribatejo.

Trachten aus dem Ribatejo
Diese schwarze Männertrachten sind eine traditionelle Kleidung aus dem Ribatejo, einer Region Portugals, die seit Jahrhunderten vom ländlichen Leben, von Pferden und von der Arbeit mit Stieren geprägt ist.
Die Männer dieser Region waren ausgezeichnete Reiter. Viele arbeiteten auf großen Landgütern entlang des Tejo, kümmerten sich um Pferde und Rinder und bewegten sich täglich durch die weiten Ebenen der Lezírias. Das Pferd war dabei nicht nur ein Arbeitsmittel, sondern ein selbstverständlicher Teil ihres Lebens.
Im Ribatejo, besonders rund um Santarém,war Kleidung stark mit Status und Würde verbunden. Auch Männer, die körperlich gearbeitet haben, legten Wert auf ein gepflegtes Erscheinungsbild. Ein Campino oder Landarbeiter war kein „einfacher Knecht“, sondern eine respektierte Figur mit klarer Rolle auf den großen Gütern entlang des Tejo.
Diese Tracht spiegelt sowohl das ländliche Arbeitsleben als auch die festliche Würde der Männer des Ribatejo wider. In schlichter Form begleitete sie den Alltag auf den Feldern, in gepflegter Ausführung war sie Teil von Festen und öffentlichen Anlässen.
Bis heute erinnert sie an eine Zeit, in der Mensch, Pferd und Natur eng miteinander verbunden waren und das Leben vom Rhythmus der Felder bestimmt wurde.

Tracht aus Fajarda-Ribatejo
Diese Tracht stammt aus dem Ribatejo, einer Region im Herzen Portugals, bekannt für ihre weiten Landschaften, Pferde und die traditionsreiche Figur des Campino.
Die kräftigen Farben, die bestickte Bluse und die markante Schürze stehen für Stolz, Lebensfreude und eine starke regionale Identität. Getragen wurde sie bei Festen, Prozessionen und folkloristischen Auftritten, als Ausdruck von Gemeinschaft und kulturellem Erbe.
Die Tracht des Ribatejo ist mehr als traditionelle Kleidung. Sie verkörpert Geschichte, Charakter und die tiefe Verbundenheit mit Land und Tradition.

Campino do Ribatejo
Die Tracht aus dem Ribatejo ist eng mit den Campinos verbunden, den Männern, die traditionell für die Rinder- und Stierhaltung in dieser Region verantwortlich waren. Sie wurde im Alltag bei der Arbeit auf den Feldern und beim Treiben der Tiere getragen. Dabei ging es nicht nur um praktische Kleidung, sondern um eine Haltung: Mut, Ruhe, Kontrolle und Respekt im Umgang mit den Stieren.
Der Campino war eine zentrale Figur im Ribatejo. Er stand für Verantwortung, körperliche Stärke und eine tiefe Verbindung zur Natur. Die Tracht wurde so zu einem sichtbaren Zeichen dieser Rolle und dieser Werte.
Heute wird sie vor allem bei Festen, Umzügen und folkloristischen Auftritten getragen. Sie erinnert an die ländlichen Wurzeln der Region und an eine Lebensweise, die von Gemeinschaft, Tradition und Stolz geprägt ist. Wenn jemand diese Tracht trägt, repräsentiert er nicht nur ein Kleidungsstück, sondern ein Stück Geschichte und Identität des Ribatejo.

Bäuerliche Trachten aus dem Ribatejo
Diese beiden Trachten zeigen eine weitere Variante der Frauentracht aus dem Ribatejo. Im Unterschied zu festlicheren Ausführungen handelt es sich hier um typische Arbeitskleidung vom Land.
Die Kombination aus langem Rock, hochgeschlossener Bluse, Schürze und Kopftuch war praktisch und gleichzeitig Ausdruck von Anstand und Tradition. Die Schürze schützte beim Arbeiten, das Kopftuch hielt die Haare zusammen und bot Schutz bei Wind und Sonne.
Solche Trachten wurden von Frauen getragen, die täglich in der Landwirtschaft mitarbeiteten, bei der Ernte halfen oder sich um Haus und Familie kümmerten. Sie stehen für Bodenständigkeit, Zusammenhalt und die starke Präsenz der Frauen im ländlichen Ribatejo.
Heute erinnern sie bei Auftritten und Festen an diese Zeit und machen sichtbar, wie eng das Leben früher mit Natur, Arbeit und Gemeinschaft verbunden war.

Musik und Tradition
In vielen Regionen Portugals spielte Musik schon immer eine zentrale Rolle im Gemeinschaftsleben. Besonders auf Dorffesten, Hochzeiten und religiösen Feiern war es wichtig, dass jemand Musik machte, damit getanzt und gefeiert werden konnte. Häufig übernahm diese Rolle ein Musiker mit einem Acordeão.
Das Acordeão wurde zu einem der beliebtesten Instrumente der Volksmusik, weil es kraftvoll klingt und gleichzeitig Melodie und Begleitung spielen kann. Ein einzelner Musiker konnte damit eine ganze Gruppe von Tänzern begleiten. Auf Festen im Norden Portugals, besonders im Minho, sorgte das Instrument für die Musik zu traditionellen Tänzen und brachte Menschen zusammen, die gemeinsam sangen, tanzten und feierten.
Bis heute ist das Acordeão ein fester Bestandteil der portugiesischen Volksmusik und steht für die lebendige Tradition der Dorffeste und der Folklore.

Campinas do Ribatejo
Heute wird diese Tracht bei traditionellen Veranstaltungen getragen, um die Geschichte der Region lebendig zu halten und die Rolle der Frauen im kulturellen Erbe des Ribatejo sichtbar zu machen.
Freundschaften entstehen bei uns oft schon in jungen Jahren. Viele Kinder wachsen gemeinsam in unserem Verein auf, lernen zusammen die Tänze, teilen Erinnerungen an Proben, Auftritte und Feste. Aus diesen gemeinsamen Momenten entstehen Verbindungen, die oft ein Leben lang halten. Unser Verein ist nicht nur ein Ort für Tradition und Kultur, sondern auch ein Ort, an dem echte Freundschaften wachsen, von klein auf und für immer.

Campina do Ribatejo
Diese Tracht stammt aus dem Ribatejo, einer Region im Herzen Portugals, die stark vom Landleben geprägt ist. Sie wurde von Frauen getragen, die in der Landwirtschaft arbeiteten, Tiere versorgten und den Haushalt führten.
Es handelt sich um eine bäuerliche Alltagstracht, die vor allem in den ländlichen Gebieten rund um Santarém und Vila Franca de Xira verbreitet war. Anders als festliche Gewänder war diese Kleidung für den täglichen Gebrauch gedacht. Sie sollte praktisch sein und Bewegungsfreiheit ermöglichen.
Heute wird sie bei traditionellen Festen und in Folkloregruppen getragen. Sie steht für die starke Rolle der Frauen im Ribatejo und erinnert an eine Zeit, in der das Leben eng mit der Natur und der Gemeinschaft verbunden war.

Die elegante Reitertracht aus dem Ribatejo
Diese Tracht stammt aus der Region Ribatejo im Zentrum Portugals und ist eng mit den sogenannten Campinos verbunden. Die Campinos waren erfahrene Reiter, die auf den Feldern arbeiteten und vor allem für das Hüten und Treiben der Stiere zuständig waren.
Trotz dieser harten Arbeit kleideten sie sich auffallend elegant. Die schwarze Kleidung, der breite Hut und die gepflegte Erscheinung waren ein Zeichen von Stolz, Würde und Respekt gegenüber ihrer Aufgabe. Besonders bei Dorffesten, Prozessionen und traditionellen Feiern ritten sie hoch zu Pferd durch die Orte und wurden zu einem Symbol der regionalen Identität.
Bis heute steht diese Tracht für Mut, Eleganz und die tiefe Verbindung der Menschen im Ribatejo mit ihrer ländlichen Tradition.

Die elegante Reitertracht der Frau aus dem Ribatejo
Die Tracht des Ribatejo ist eng mit der Welt der Pferde und der traditionellen Arbeit auf dem Land verbunden. Sie wird häufig von Reiterinnen getragen und spiegelt den starken Charakter dieser Region wider, in der Pferde, Stiere und die Arbeit der Campinos eine zentrale Rolle spielen.
Wenn Reiterinnen in dieser Tracht auf dem Pferd erscheinen, verkörpern sie den Stolz und die Tradition des Ribatejo. Die Kleidung erinnert an eine Zeit, in der das Leben eng mit der Natur, den Pferden und der landwirtschaftlichen Arbeit verbunden war, und sie hält diese kulturelle Identität bis heute lebendig.

Trachten aus der Algarve
Die Frauen in der Algarve trugen diese Trachten nicht aus modischen Gründen, sondern weil sie ihrem Alltag entsprachen. Das Leben war geprägt von Arbeit, entweder auf dem Feld, in den Obst- und Mandelhainen oder in den Fischerdörfern entlang der Küste. Die Kleidung musste praktisch, widerstandsfähig und zugleich ordentlich sein.
Je nach sozialem Stand und Anlass unterschieden sich Stoffe, Farben und Details. Für den Alltag wählte man einfache Materialien. Für kirchliche Feste oder besondere Feiertage durfte die Kleidung feiner und aufwendiger sein.
Diese Trachten erzählen von einem Leben voller Arbeit, Disziplin und Zusammenhalt. Sie stehen für die Stärke der Frauen in der Algarve, die Familie, Haushalt und oft auch körperlich anstrengende Tätigkeiten miteinander verbunden haben. Heute erinnern sie an diese Zeit und bewahren die kulturelle Identität der Region.

Männertracht aus der Algarve
Diese Tracht stammt aus der Algarve im Süden Portugals und spiegelt die Lebensweise der Menschen dieser Region wider. Sie wurde von Männern getragen, die in der Landwirtschaft oder in den Fischerdörfern arbeiteten.
Die Kleidung ist schlicht, aber elegant: ein weißes Hemd, eine dunkle Weste, eine Hose und der typische Hut mit der Nelke der Freiheit, Hoffnung und Demokratie. Sie vereint praktische Kleidung mit einem gepflegten Erscheinungsbild, das besonders bei Festen, Tänzen und traditionellen Veranstaltungen getragen wurde.
Heute ist diese Tracht ein wichtiger Teil der Folklore der Algarve und erinnert an die Kultur, die Arbeit und die Geschichte der Menschen im Süden Portugals.

Mütter und Kinder... Tradition von Generation zu Generation
In unserem Verein spielt Familie eine ganz besondere Rolle. Oft stehen Mütter gemeinsam mit ihren Kindern auf der Bühne oder begleiten sie auf ihrem Weg in unsere Tradition.
So wächst die Liebe zu unserer Kultur ganz selbstverständlich von Generation zu Generation. Kinder erleben Musik, Tanz und Gemeinschaft nicht nur im Verein, sondern auch zu Hause.
Es ist etwas Besonderes zu sehen, wie Mütter ihren Kindern ein Stück ihrer Heimat weitergeben. Mit Stolz, mit Freude und mit dem Wunsch, dass unsere Tradition auch in der nächsten Generation lebendig bleibt.

Wenn Kinder Kultur leben...Tradition kennt keine Grenzen
Unsere Tradition lebt durch die Kinder weiter. Es ist etwas ganz Besonderes zu sehen, mit wie viel Freude und Stolz sie unsere Tänze, unsere Musik und unsere Kultur tragen.
In unserem Verein wachsen verschiedene Wurzeln zusammen. Manche Kinder haben portugiesische Eltern, andere einen deutschen Hintergrund, viele kommen aus gemischten Familien. Und genau das macht uns stark. Tradition bedeutet nicht Abgrenzung, sondern Verbindung.
Wir zeigen, dass unterschiedliche Herkunft kein Gegensatz ist, sondern eine Bereicherung. Wir sind verschiedene Generationen, verschiedene Geschichten, aber eine Gemeinschaft. Und es gibt kaum etwas Schöneres als strahlende Kinderaugen, die zeigen, dass Kultur weiterlebt, wenn man sie mit Liebe weitergibt.

Familie im Herzen unseres Vereins
Unser Verein ist mehr als eine Gruppe von Tänzern, er ist eine Familie. Hier treffen sich Menschen verschiedener Generationen, die gemeinsam ein Stück ihrer Heimat leben und weitergeben.
Kinder wachsen bei uns mit Musik, Tanz und Tradition auf. Sie lernen nicht nur Schritte und Lieder, sondern auch die Werte, die unsere Kultur ausmachen: Zusammenhalt, Respekt und Gemeinschaft.
Viele Familien sind seit Jahren Teil unseres Vereins. Eltern, die früher selbst getanzt haben, stehen heute am Rand und sehen ihren Kindern zu. So wird unsere Tradition von Generation zu Generation weitergegeben, lebendig, voller Freude und mit dem Gefühl, ein Stück Heimat im Herzen zu tragen

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